Nicht erst seitdem Trump Anspruch auf Grönland erhebt, leiden die indigenen Völker der Arktis unter der geopolitischen Eskalation. Schon der Ukrainekrieg hat ihre transnationale Selbstbestimmung geschwächt und ihre traditionellen Siedlungsgebiete entlang der russischen Grenze gespalten.
Friedrich Merz gilt als ultimativer Gegenspieler Angela Merkels und konservativer Erneuerer der CDU. Drei neue Biografien lassen dieses Bild brüchig werden.
Die Mietenbewegung hat in den letzten Jahren viele Fortschritte
gemacht. Auf ihrem Höhepunkt, dem erfolgreichen
Vergesellschaftungs-Volksentscheid in Berlin, wurde sie politisch
ausgebremst. Was kommt als Nächstes?
Rechte attackieren das Bauhaus als globalistische Einheitsarchitektur, Befürworter preisen es als Inbegriff der Ästhetik der Moderne. Der in Vergessenheit geratene Bauhaus-Direktor Hannes Meyer stellte sich gegen beides.
Ines Schwerdtner war früher Chefredakteurin dieses Magazins – bis sie inmitten der Krise der Linken in die Partei ging. Jetzt ist die Linke zurück und Ines Vorsitzende. Ein Gespräch darüber, was die Partei bräuchte, um widerständiger zu werden.
Gaza liegt in Schutt und Asche, aber die deutsche Regierung weigert sich weiterhin, über den Genozidverdacht gegenüber Israel auch nur ernsthaft nachzudenken. Das wird für Deutschland nicht ohne politische Folgen bleiben.
Im Krisenjahr 1923 wurde Deutschland von einer revolutionären Stimmung erfasst. Die treibende Kraft dahinter waren Frauen. Doch ihre Belange blieben ungehört – und der deutsche Oktober verpuffte.
Die
Migrationspolitik bekämpft nicht Migration, sondern die Rechte
migrierter Menschen – zur Freude des Kapitals, das mit prekärer
Arbeitskraft versorgt wird. Dass vor allem diese Ausnutzung von
Einwanderern verhindert werden muss, wusste schon der
Sozialistenkongress von 1907.
Die Klimastrategie, Staat und Eliten
aufzurufen, auf die Wissenschaft zu hören, ist an ihre Grenzen
gestoßen. Ohne die gesellschaftliche Macht und das technische
Know-how der Arbeiterschaft wird es keine Transformation geben.