»Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten« ist eine Nebelkerze: In Wirklichkeit geht es darum, ob uns das, was uns zusteht, gewährt oder genommen wird. Das Ziel ist nicht wirtschaftliche Erholung, sondern eine weitere Umverteilung nach oben.
Von Jahr zu Jahr verschlimmert sich die Gewalt gegen Frauen, obwohl ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit steigt. Das bringt einen Feminismus, der aufs Ökonomische allein setzt, an seine Grenzen.
In Berlin will TikTok massenhaft Mitarbeitende durch eine KI ersetzen – sollte der Konzern Erfolg haben, wird es Nachahmer geben. Doch die Beschäftigten wehren sich mit dem weltweit ersten Streik bei einem Social-Media-Konzern.
Um dem Rechtsruck die Basis zu nehmen, ist eine antifaschistische Wirtschaftspolitik nötig. Aber sie wird nicht verordnet, sondern erkämpft werden müssen.
Die Behauptung, in Deutschland wird zu wenig gearbeitet, geht an der Realität vorbei – viele Beschäftigte sind längst am Limit. Friedrich Merz’ Appell, wieder mehr und länger zu arbeiten, ist kein Wohlstandsprogramm, sondern ein Angriff auf unseren Lebensstandard.
Merz’ chaotischer Start entlarvt, wie fragil die schwarz-rote Regierungskoalition ist. Ihr verzweifelter Versuch, nach dem Ampel-Chaos Stabilität zu vermitteln, bedeutet im Klartext: Geschenke an die Unternehmen, Kürzungen für den Rest.
Ines Schwerdtner war früher Chefredakteurin dieses Magazins – bis sie inmitten der Krise der Linken in die Partei ging. Jetzt ist die Linke zurück und Ines Vorsitzende. Ein Gespräch darüber, was die Partei bräuchte, um widerständiger zu werden.
Die Linke kämpft im Bundestag gegen die Aufrüstung. Doch in Ländern, wo sie mitregiert, hat sie dem Schuldenpaket von Union und SPD zugestimmt. Ob das nicht ein Widerspruch ist und wie die Partei gegen den drohenden sozialen Kahlschlag ankämpfen will, erklärt Heidi Reichinnek im Gespr
Der Internationale Frauentag ist der beste Moment, um darüber zu sprechen, was der Sozialabbau, der gerade ideologisch vorbereitet wird, für Frauen bedeutet. Denn wo der Sozialstaat schrumpft, sind es Frauen, die die Lücken schließen.
Diese Bundestagswahl war kein Aufbruch, sondern eine Abrechnung – die alte Regierung ist abgewählt, Merz nun Kanzler. Damit die AfD nicht der größte Profiteur des kommenden Frusts wird, kommt es jetzt auf Die Linke an.
Die TV-Debatten der letzten Tage haben eins gezeigt. Wenn es um den Kampf gegen die AfD geht, sind sich CDU, SPD und Grüne einig: Sie haben keinen Plan.