Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs 2011 konkurrieren die USA, Russland, die Türkei und der Iran um Einfluss in Syrien. Warum die Macht der USA im Nahen Osten schwinden wird und eine Eskalation der Spannungen zu erwarten ist, erklärt die Politökonomin Helen Thompson.
Karl Schröders Roman »Klasse im Kampf« aus dem Jahr 1932 befasst sich mit den drängenden Fragen der Arbeiterbewegung – und ist heute genauso aktuell wie damals.
Joe Biden war mit dem Anspruch angetreten, der arbeiterfreundlichste Präsident seit Franklin D. Roosevelt zu werden. Doch sein technokratischer und marktbasierter Politikansatz hat die Demokraten nur noch weiter von der Tradition des New Deals weggeführt.
Der Gründer des Front National ist tot. Das »Werk« des Holocaustleugners und Kriegsverbrechers lebt aber weiter: Denn die extreme Rechte ist eine Macht im heutigen Frankreich.
Die deutsche
Autoindustrie steckt in der Krise – und die Beschäftigten zahlen den Preis.
Wolfgang Schaumberg, Mitbegründer der Gruppe oppositioneller Gewerkschafter bei
Opel in Bochum, spricht darüber, wie klassenkämpferische Betriebspolitik
gelingen kann.
Liberale und Konservative liefern Österreich lieber den Rechtsextremen aus, als Zugeständnisse im Sozialbereich zu machen. Damit zeigen sie erneut, was Linke schon immer wussten: Hinter dem Faschismus steht das Kapital.
Viele Psychologen machen Smartphones und soziale Medien für die Zunahme psychischer Erkrankungen verantwortlich. Dabei ignorieren sie den jahrzehntelangen wirtschaftlichen Niedergang und die wachsende Ungleichheit.
Der Konflikt zwischen rechten Hooligans eines großen Jerusalemer Fußballvereins und dem deutlich kleineren, fangeführten Stadtrivalen ist bezeichnend für die politischen Verhältnisse in Israel.
Der Marxismus gilt gemeinhin als antireligiös. Der Philosoph Alasdair MacIntyre sieht hingegen Überschneidungen: Christentum und Marxismus haben in der Menschheit immer wieder ein radikales Gefühl der Hoffnung auf eine gerechtere Welt geweckt.
Die Russische Revolution war eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen. Das scheint Lenins Theorie der Avantgarde Recht zu geben. Aber alle leninistischen Nachahmer in Westeuropa sind gescheitert. Um das zu verstehen, brauchen wir Rudi Dutschke.
Die Linke steckt in einem Dilemma: Sie ist im Umfragetief, aber als mögliche Partnerin von Regierungen gefragt. In solchen Konstellationen bleibt der Partei kaum Raum für echte Gestaltung – und das hat sie in der Vergangenheit immer wieder geschwächt. Wenn sie wieder an Kraft gewinnen
Die neoliberale Politik, die die AfD stark gemacht hat, droht sich unter der kommenden Regierung noch zu verschärfen. Die antifaschistische Antwort wäre eine Wirtschaftspolitik, die die Menschen ermächtigt und ihnen die Hoffnung gibt, dass es auch wieder bergauf gehen kann.