Die Frauenbewegung war lange eine Friedensbewegung. In den letzten Jahrzehnten ist dem westlichen Feminismus diese Komponente abhandengekommen. Es ist Zeit, sie wiederzubeleben.
Aufgrund anhaltender ökonomischer Schwierigkeiten muss das Wiener Tagebuch seinen Betrieb einstellen. Im Gespräch erklärt Chefredakteur Benjamin Opratko, was das über die Zukunft linker Publizistik in Österreich verrät: nichts Gutes.
Während die Lebenshaltungskosten in Österreich immer weiter steigen, versucht die konservative ÖVP verzweifelt, an frühere Anti-Migrations-Wahlerfolge anzuknüpfen. In Umfragen stürzt sie trotzdem ab – und hat kein Rezept dagegen.
Heute jährt sich der Geburtstag von Österreichs legendärem Kanzler Bruno Kreisky zum 115. Mal. Viele wünschen sich Sozialdemokraten seines Formats zurück. Doch seine Leistungen wären nicht möglich gewesen ohne die starke Arbeiterbewegung, die ihn formte.
Die Nonnen des Klosters Goldenstein widersetzen sich ihrem Rauswurf und sorgen weltweit für Aufsehen. 10 Kilometer entfernt kämpfen die Bewohner der Eisenbahner-Siedlung denselben Kampf, nur ohne Medienrummel und gegen einen Konzern statt die Kirche.
Helene Klaar, Österreichs bekannteste Scheidungsanwältin und linke Sozialdemokratin, spricht über Besitzverhältnisse in der Ehe, Kindererziehung im Trennungsfall und warum sich Feministinnen wieder die 30-Stunden-Woche auf die Fahne schreiben sollten.
Max Zirngast will die KPÖ in den St. Pöltner Gemeinderat führen und im konservativen Niederösterreich Parteistrukturen aufbauen. Im Interview spricht er über Mietpreise, Krankenhausschließungen und die linke Haltung zu Blasmusik und Freiwilliger Feuerwehr.
In der öffentlichen Debatte werden zunehmend militaristische Positionen als vernünftig und Pazifismus oder Kriegsdienstverweigerung als verrückt dargestellt. Die Antikriegs-Autorin Linn Stalsberg erklärt, warum das Gegenteil der Fall ist.
Kurdwin Ayub macht Filme über Migration und Feminismus, die Klischees aufbrechen. Im Interview spricht sie darüber, warum man mit Mitleid niemanden ermächtigen kann.
Im Anschluss an die Sensationserfolge in Graz und Salzburg ging die KPÖ bei den Nationalratswahlen leer aus. Jetzt widmet sie sich dem Aufbau in der Breite, um in Zukunft für solche und noch größere Herausforderungen gewappnet zu sein.
Shoura Hashemi ist Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich. Im Interview erzählt sie, wie ihr Einsatz für iranische Frauen bejubelt, derselbe Einsatz für palästinensische Menschen aber angegriffen wurde, und wie die Gaza-Debatte sich wandelt.