Ein erneutes Aufflammen der Bandengewalt in Haiti hat Premierminister Ariel Henry zum Rücktritt veranlasst. Allerdings ist er nicht der Alleinschuldige: Die US-Regierung trägt eine Mitverantwortung für die anhaltende Instabilität des Landes.
Am 14. März 1883 verstarb Karl Marx. In seiner Grabrede blickte Marx' engster Vertrauter Friedrich Engels zurück auf Leben und Werk des intellektuellen Giganten der Arbeiterbewegung – und sah voraus, dass seine Gedanken die Jahrhunderte überdauern würden.
Anfang März hat Claudia Sheinbaum, die Präsidentschaftskandidatin der Partei Morena, offiziell ihren Wahlkampf in Mexiko-Stadt gestartet. Nach der erfolgreichen Amtszeit des amtierenden Präsidenten AMLO will die Partei ihre starke Position konsolidieren.
Der Konflikt zwischen Evo Morales und Luis Arce um die Präsidentschaftskandidatur 2025 spaltet nicht nur die bolivianische Regierungspartei MAS, sondern auch die sozialen Bewegungen und Gewerkschaften im Land, die deren Basis und Rückgrat bilden.
Wenn Klimaaktivisten meinen, mit Sabotageaktionen gegen Tesla eine bessere Zukunft erreichen zu können, und Beschäftigte sich schützend vor ihre Arbeitsplätze stellen, dann haben erstere und nicht letztere ein »falsches Bewusstsein«.
Das wahre Rentenproblem hat nichts mit der Börse so zu
tun. Die 200 Milliarden Euro der Aktienrente wären in Kitas und Schulen besser
angelegt als in Aktien.
Chiara Ferragni ist Italiens Top-Influencerin – und eine Marke, mit der sich die sozialdemokratische Partito Democratico lange Zeit zu schmücken versuchte. Ihre skandalträchtige Geschichte zeigt die Probleme beim Versuch, Influencer zu progressiven Ikonen stilisieren zu wollen.
Bei den Gemeinderatswahlen in Salzburg legten Österreichs Kommunisten um fast 20 Prozent zu. Damit zeigen sie, dass eine linke Partei, die die Interessen der arbeitenden Bevölkerung glaubwürdig vertritt, überall erfolgreich sein kann.
Als die Bundesrepublik ankündigte, sich der Völkermordklage gegen Israel zu widersetzen, erinnerte die namibische Regierung deutsche Politiker an Deutschlands eigenen Völkermord in Südwestafrika – ein Verbrechen, das Rosa Luxemburg damals scharf verurteilte.
Trotz der großen feministischen Politisierung junger Frauen im deutschsprachigen Raum gelingt es dem Feminismus nicht, zu einer Bewegung der Vielen zu werden. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es auch anders geht.
Bayerns Kultusministerium will Musik, Kunst und Werken an Grundschulen zusammenkürzen. Kinder sollen nur noch lernen, was der deutschen Wirtschaft nützt.