Der DGB will den Stellen- und Sozialabbau nicht einfach hinnehmen und die FAZ nennt das »Radikalisierung«. Sie hat offenbar keine Ahnung, wie viel mehr die Gewerkschaften historisch gefordert haben.
Löhne, Kosten, Klima, KI – im Interview erklärt der
IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban, welche völlig andere
politische Kultur es in Staat und Wirtschaft bräuchte, um mit den sich häufenden Krisen fertig zu
werden.
Während die konservative Wirtschaftsministerin Reiche Millionen für Berater rausschmeißt, spart der sozialistische Bürgermeister Mamdani solche unnötigen Ausgaben ein. Es ist Zeit für die Linke, den Spieß der Effizienz auf die Neoliberalen umzudrehen.
Am Jahrestag des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 sollten wir uns fragen, warum die ach so um die Demokratie besorgte etablierte Politik nicht das Mittel legalisiert, das damals die Weimarer Republik rettete: den politischen Generalstreik.
Wenn
Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten
sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung
öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherschmeißt.
Mexikos ehemaliger Präsident AMLO hat es vorgemacht.
Volkswagen hat nichts übrig für seine Beschäftigten, aber Millionen für Vorstände und Milliarden für Großaktionäre. Das Bonus- und Dividenden-Wunder sollte niemanden verwundern – am allerwenigsten aber Gewerkschafter.