Immer mehr Staaten verkaufen ihre Staatsbürgerschaften und die damit einhergehenden Privilegien. Der lukrative Handel mit sogenannten »goldenen Pässen« zeigt eine weitere dunkle Seite der kapitalistischen Globalisierung, die die Menschen nach ihrer Staatsbürgerschaft bewertet.
Österreichs Kanzler Nehammer verhöhnt in einem Video armutsbetroffene Menschen, sie sollten doch Burger essen. Die Empörung darüber kratzt aber nur an der Oberfläche – denn die Politik der ÖVP ist noch viel armenfeindlicher als Nehammers ignorante Aussage.
Die Rechtsstaats-Rhetorik in Deutschland und der EU wird immer unglaubwürdiger: Die Abschottungspolitik hindert jetzt schon Geflüchtete daran, ihre Rechte überhaupt in Anspruch zu nehmen. Und neuere Reformvorschläge drohen, sie ganz aufzuheben.
Aserbaidschan hat mit seiner jüngsten Militäroffensive in Bergkarabach Hunderte von Menschen getötet und unzählige Armenierinnen und Armenier vertrieben. Doch seine Expansionspläne sind damit nicht am Ende.
In den letzten Jahren fanden in fast jeder Weltregion große Massenproteste statt. Doch soziale Revolutionen, wie wir sie im 20. Jahrhundert kannten, gibt es nirgends. Warum eigentlich?
Dieses Wochenende veranstalten JACOBIN und Transform! Europe die zweite »Socialism In Our Time«-Konferenz in Berlin. Die politische Lage ist düster, dafür aber der gemeinsame Austausch umso wichtiger.
Lange Zeit haben multinationale Energiekonzerne in der kolumbianischen Guajira-Wüste Ressourcen abgebaut, ohne die indigene Bevölkerung an den Gewinnen zu beteiligen. Eine neue Initiative von Präsident Gustavo Petro soll das nun ändern.
Vor 90 Jahren erschien Wilhelm Reichs Klassiker »Massenpsychologie des Faschismus«. Das Buch war sein Versuch, die Anziehungskraft der Nazi-Ideologie zu erklären und gleichzeitig einen blinden Fleck der marxistischen Gesellschaftstheorie auszufüllen.
Die Linke darf die Kritik an den Leitmedien nicht den Rechten überlassen. Sie kann auf eine lange Tradition zurückgreifen, die, anstatt paranoide Verschwörungsnarrative zu verbreiten, demokratische Mündigkeit und kritisches Denken befördert.
Der
Vergrößerung des BRICS-Bündnisses schlägt aus dem Westen
Entrüstung entgegen. Noch
gibt es aber keinen Grund, sich um die US-geführte Weltordnung zu
sorgen.
Genauso wenig sollten wir uns aber vor einer multipolaren Weltordnung
fürchten.
Der
Vergrößerung des BRICS-Bündnisses schlägt aus dem Westen
Entrüstung entgegen. Noch
gibt es aber keinen Grund, sich um die US-geführte Weltordnung zu
sorgen.
Genauso wenig sollten wir uns aber vor einer multipolaren Weltordnung
fürchten.
Großbritanniens öffentliches Gesundheitssystem NHS ist in der Bevölkerung beliebt, aber nicht bei neoliberalen Politikern. Jetzt droht ihre Strategie aufzugehen, die Menschen privaten Anbietern in die Hände zu treiben.