Der Bestseller »Triggerpunkte« zeigt auf: Der Schein eines polarisierten Deutschlands trügt. Warum das nicht automatisch eine gute Nachricht ist und was die Studie für sozialistische Politik bedeutet, erklärt Co-Autor Linus Westheuser im Gespräch.
Bei Wirtschaftssanktionen denkt man als Erstes an Russland. Doch der Westen sanktioniert Dutzende weitere Länder auf der ganzen Welt – und verursacht damit Hunger, Krankheit, Flucht und Tod.
Emmanuel Macron hat den 34-jährigen Gabriel Attal
zum neuen Ministerpräsidenten Frankreichs ernannt. Dieser Versuch, der
Regierung ein neues Gesicht zu geben, krankt aber an einem Problem: Die Bevölkerung
hat die zutiefst unsoziale Politik der letzten Jahre nicht vergessen.
Der Berliner Kultursenat will die Vergabe von Kunstförderung künftig an ein Bekenntnis zur umstrittenen Antisemitismus-Definition der IHRA binden. Dieser Schritt, der den demokratischen Diskurs schützen soll, bringt ihn stattdessen noch mehr in Gefahr.
Während Israel seine Zerstörung Gazas
fortsetzt, hat US-Präsident Joe Biden sich zwei Ziele gesetzt: Israel
weiter bedingungslos unterstützen und einen größeren Krieg in der
Region verhindern. Doch diese beiden
Ziele könnten sich als unvereinbar erweisen.
Um Europa gegen Geflüchtete abzusichern, beschließt die EU vermehrt Migrationsabkommen mit afrikanischen Regierungen. Dafür nutzt sie erpresserische Schuldbeziehungen, die sie selbst geschaffen hat. Mit dieser neokolonialen Politik verurteilt Europa tausende Geflüchtete zum Tod.
Die Amazon-Produktion »Saltburn« zeigt: Eine Gesellschaftskritik,
die sich auf die Exzesse der Superreichen konzentriert, fürchten die
Superreichen nicht.
Der kürzlich verstorbene Jacques Delors galt als führender Architekt der Europäischen Union zu Beginn der 1990er Jahre. Er versprach ein »soziales Europa«, doch sein Traum wurde durch die fiskalpolitischen Dogmen, auf denen er beruhte, auf fatale Weise untergraben.
Einige wenige Großkonzerne dominieren unsere Ernährungssysteme und bestimmen die Agrarpolitik unserer Regierungen – zulasten kleiner Hersteller und der Allgemeinheit.
Kolumbiens linker Präsident Gustavo Petro hat Umweltgerechtigkeit in den Mittelpunkt seiner politischen Agenda gestellt. Er will diesen Kampf mit Maßnahmen gegen Armut und Ungleichheit im Land verknüpfen.
Japan war das erste kapitalistische Land in Asien und ist heute fester Bestandteil westlicher Bündnisse. Das kommt nicht von ungefähr – vor allem die USA haben militärisch, ökonomisch und ideologisch dafür gesorgt, das Land in ihren Block zu integrieren.