Der neue Coop-Shooter Helldivers II ist eine beißende Satire auf den militärischen Interventionismus des Westens und Kriegspropaganda allgemein. Nur leider gerät das beim Spielspaß leicht in den Hintergrund.
Vor knapp zwei Jahren verabschiedete sich Fabio De Masi erst aus dem Bundestag, dann von der Linkspartei. Im Interview spricht er darüber, was ihn dazu bewogen hat, jetzt in die Politik zurückzukehren und als BSW-Spitzenkandidat bei der Europawahl anzutreten.
Ständig wird der KPÖ vorgeworfen, die Schattenseiten ihrer Geschichte auszublenden. Der Historiker Manfred Mugrauer zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist – und erklärt, warum die Partei keinen Grund hat, ihren Namen zu ändern, wie ihre Gegner es fordern.
Kohei Saitos Degrowth-Interpretation des Marxismus ist nicht nur an den Haaren herbeigezogen. Würde sie angenommen und in die Praxis umgesetzt, dürfte sie sowohl die sozialistische Linke als auch die Umweltbewegung in eine politische Katastrophe führen.
Das Unternehmen hinter dem Frachtschiff, das den katastrophalen Brückeneinsturz in Baltimore verursachte, hat in der Vergangenheit Mitarbeiter daran gehindert, Verstöße und Sicherheitsbedenken an die Behörden zu melden.
Die AfD hat
ein Programm, das Reiche stark begünstigt, und wird doch von vielen Armen gewählt. Denn die Enttäuschung über die Politik
ist bei ihnen am größten. Will die Demokratie bestehen, muss sie für soziale
Gerechtigkeit sorgen.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro erklärt den US-geführten »War on Drugs« für verloren und geht einen anderen Weg, um den Drogenhandel einzudämmen: Statt Koka-Bauern mit tödlicher Repression zu begegnen, will er ihnen wirtschaftliche Alternativen bieten.
Sahra
Wagenknecht will abgelehnten Asylbewerbern die Geldleistungen
streichen. Doch das wäre unverantwortlich, verfassungswidrig – und
würde weder die Kommunen effektiv entlasten, noch die schlechten
Renten aufbessern.
Superreiche
und ihre Konzerne genießen großzügige Steuerprivilegien vor
Durchschnittsverdienern und Kleinunternehmen. Wenn die Politik nicht
zeigt, dass sie ihre Profitinteressen dem Gemeinwohl unterordnen
kann, sieht es schlecht aus für die Demokratie.
Teile des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes drohen, den Arbeitsmarkt zu deregulieren – zum Nachteil ausländischer wie einheimischer Beschäftigter. Um sich für die demografische Krise zu wappnen, sollte die Bundesregierung im Gegenteil auf gute Arbeit setzen.
Schon in den 1960ern spielten Künstler mit dem Gedanken,
dass die sozialistische Kunst der Zukunft mit – oder gar von – Computern
gemacht werden könnte.