Klaus-Michael Kühne ist der reichste Mann Deutschlands und Erbe des Logistikimperiums Kühne + Nagel. Wie sehr sein Konzern, der einst als »nationalsozialistischer Musterbetrieb« ausgezeichnet wurde, vom NS profitiert hat, vertuscht er bis heute.
Liberale Politiker und Ökonomen warnen davor, dass eine Erhöhung des Mindestlohns zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen würde. Diese Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen.
Heute vor 70 Jahren unterzeichneten Frankreich und Westdeutschland einen Vertrag, der dem Saarland die Existenz als eigenständiger, demokratischer Staat ermöglichen sollte. Doch ein Jahr später wurde die Unabhängigkeit per Volksabstimmung abgelehnt. Das Gegenmodell zur postfaschistisch
Der Menschenrechtsaktivist Issa Amro wurde verhaftet, gefoltert und angeklagt, weil er sich gegen die israelische Siedlungspolitik einsetzt. Für seinen gewaltlosen Widerstand wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Wie seine Arbeit vor Ort aussieht und was ihm in diesen Ta
Die Ansiedlung des Chip-Herstellers Intel sollte in Magdeburg Arbeitsplätze und Perspektiven schaffen. Nachdem der US-Konzern den Baustopp verkündet hat, liegt das Projekt nun auf Eis. Das zeigt einmal mehr: Anstatt sich von Konzernen abhängig zu machen, braucht es einen ambitionierten
Nach Umfragehochs in den vergangenen Jahren träumte die Sinn Féin davon, bald zum ersten Mal die Regierung in Irland stellen zu können. Nun stehen Parlamentswahlen an – doch die Partei verliert an Unterstützung.
Obwohl die Inflation bereits deutlich unter 2 Prozent liegt, senkt die EZB die Leitzinsen nur zögerlich – aus Angst vor einem erneuten Preisanstieg. Dabei spricht im Grunde nichts gegen ein höheres Inflationsziel.
Im Zuge der Auflösung des Palästina-Kongresses durch die Berliner Polizei wurde Yanis Varoufakis ein Betätigungsverbot erteilt. In seinem ersten Interview mit einem deutschen Medium seit dem Eklat erklärt er, warum man ihn zum Schweigen bringen will.
Das neue Asylsystem der EU bringt mehr Gewalt und Tod an den Außengrenzen, haftähnliche Bedingungen für Geflüchtete und Asylverfahren, die ihren Namen nicht verdienen. Nichtsdestotrotz muss der Kampf für die Menschenwürde von Schutzsuchenden weitergehen.
Joe Bidens Versuche, Benjamin Netanjahus brutales Vorgehen gegen die Menschen in Gaza zu bremsen, haben bisher nichts bewirkt. Der US-Präsident ist zu schwach und unentschlossen gegenüber Israels Regierung, um sie auch nur zu kleinen Änderungen zu bewegen.
Die KPÖ zieht jetzt auch in den Innsbrucker Gemeinderat ein. Damit hat die Partei endgültig bewiesen, dass sich das Grazer Modell einer linken Politik, die sich an den Alltagssorgen der Menschen orientiert, erfolgreich exportieren lässt.
Der heiße Krieg in der Ukraine ist mittlerweile für viele deutsche Beobachter zur Normalität geworden. Den Gedanken an ein »Einfrieren« des Konflikts hingegen empfinden sie als »Katastrophe«. Diese verkehrte Sichtweise darf sich nicht festsetzen.