Immer häufiger wird in Deutschland vor der »Deindustrialisierung« gewarnt. Von rechts und von links wird behauptet, der bevorstehende Niedergang der deutschen Industrie sei auf eine verfehlte Energiepolitik zurückzuführen. Verantwortlich soll je nach Spielart die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die Abnabelung von der billigen russischen Gasversorgung oder der Ausbau erneuerbarer Energien sein.
Eine genauere Bestandsaufnahme zeigt jedoch, dass die Hauptgründe anderswo liegen: Für Deutschland, Wiederholungstäter in Sachen Exportüberschüsse, sind ironischerweise die Handelsungleichgewichte mit China zum Verhängnis geworden. Jahre der selbstzerstörerischen Sparpolitik und der damit verbundene Investitionsstau haben die Lage stark verschärft.
In Anbetracht dessen stellt sich die Frage, wie der Abstieg des Industriestandortes Deutschland in eine Dienstleistungsgesellschaft und die damit verbundenen sozialen Kosten vermieden werden können. Und anders als die dominante politische Erzählung unterstellt, liegt die Antwort nicht in einer Anpassung der Arbeitskosten nach unten, sondern in einer Neugestaltung der chinesisch-europäischen Beziehungen.
»Der Rückgang der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2025 ist genauso schwerwiegend wie in der Corona-Krise. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass heute kaum Kurzarbeit genutzt wird. Diese Verluste sind dauerhaft.«
Anzeichen einer tieferen Krise
Der Niedergang des deutschen Industriesektors ist hauptsächlich ein Phänomen der 2020er. Zuvor gab es pessimistisches Geraune, doch trotz einer allgemeinen Schwäche der Industrieproduktion in den Jahren 2018 und 2019 (die eher auf einmalige Faktoren zurückzuführen war) deutete nichts auf eine tiefe Krise hin.
Doch die Jahre seit 2020 zeichnen ein deutlich verändertes Bild: Die Beschäftigung ist drastisch eingebrochen. Bis einschließlich Dezember 2025 sind in den industriellen Schlüsselsektoren – Kronjuwelen der europäischen Industrie – 248.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Die größten Verluste gab es in der Automobilbranche, wo 111.000 Mitarbeiter entlassen wurden, was etwa 13,4 Prozent des Sektors und 42 Prozent der gesamten Arbeitsplatzverluste im verarbeitenden Gewerbe seit November 2019 entspricht.
An den gesamten Arbeitsplatzverlusten gemessen ist der Rückgang der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2025 genauso schwerwiegend wie in der Corona-Krise fünf Jahre zuvor. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass heute kaum Kurzarbeitgenutzt wird. Diese Verluste sind dauerhaft und deuten damit auf eine tiefere Strukturkrise in einigen Bereichen hin. Das zeigt sich auch in der wachsenden Insolvenzwelle, die das Pandemieniveau übertroffen und das Statistische Bundesamtdazu bewegt hat, die Veröffentlichung vorläufiger Insolvenzzahlen einzustellen.
Als wäre das nicht schlimm genug, verschleiern die Zahlen das Ausmaß des Rückgangs. Als export- und energieintensivster Sektor steht die Chemieindustrie sinnbildlich für die zwei größten Schwachstellen der deutschen Wirtschaft: Geplagt von starkem internationalen Kostenwettbewerb und den seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine gestiegenen Gaspreisen, verzeichnete die Chemieindustrie seit 2019 einen kontinuierlichen Rückgang bei Produktion, Exporten und Aufträgen. Darüber hinaus ist die Kapazitätsauslastung bis 2025 auf 70 Prozent gesunken, da Produktionslinien für Basischemikalien wie Ammoniak und Polymere bis auf weiteres stillstehen.
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Gleichzeitig ist die Beschäftigung jedoch relativ stabil geblieben. Das liegt zum Teil daran, dass der Rückgang in einem Teilbereich des Sektors durch das Beschäftigungswachstum im Pharmasektor kaschiert wurde, was auf Anpassungsfähigkeit hindeutet. Der Hauptgrund scheint jedoch der ächzende deutsche Arbeitsmarkt zu sein: Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels horten Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter und wägen die Kosten höherer gegenwärtiger Lohnsummen gegen die Unsicherheit und die Kosten für die Schulung neuer Mitarbeiter in der Zukunft ab.
Dienstleistungisierung ist keine Lösung
Die offizielle Arbeitslosenquote erreichte im Januar 6,6 Prozent. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass sich vor allem die Zusammensetzung der Beschäftigung in Deutschland verändert: Im Zeitraum 2020–25 wurden über 1 Million neue Arbeitsplätze geschaffen, vorwiegend in den Bereichen Pflege und Sozialwesen, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung.
Der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze argumentiert, dass der langsame, aber stetige Wandel hin zu Dienstleistungen ein Zeichen dafür sein könnte, dass sich die deutsche Wirtschaft »normalisiert«. Er erinnert an den Diskurs von der »blockierten Gesellschaft« in den 1990er Jahren, eine Phase hoher struktureller Arbeitslosigkeit und hoher Sozialausgaben, die Deutschland überwand und damit das Image des »kranken Mannes Europas« ablegte. Das liberale Wirtschaftsblatt The Economist argumentiert energischer, aber weniger überzeugend, dass Deutschland das Wachstumsmodell Großbritanniens übernehmen sollte.
Ein flüchtiger Blick auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung dienstleistungsorientierter Volkswirtschaften dämpft jedoch jeden diesbezüglichen Optimismus. Es gibt einen guten Grund, warum Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe in der populistischen Rhetorik einen so zentralen Platz einnehmen. Sie generieren in der Regel eine deutlich höhere Wertschöpfung pro Beschäftigten und pro Stunde als Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor.
»Großbritannien ist das Paradebeispiel für ein Land, das trotz eines großen Dienstleistungssektors mit hochproduktiven Dienstleistungen wie IT, Consulting und Finanzen in einem Teufelskreis aus niedrigem Wachstum sowie zunehmender Ungleichheit gefangen ist.«
In Ländern wie Deutschland oder Großbritannien liegt dieser Unterschied typischerweise bei 15 bis 40 Prozent. Darüber hinaus entstammen etwa 70 Prozent aller privaten Investitionen in Forschung und Entwicklung in Deutschland dem Produktionssektor. Daraus folgt, dass eine Volkswirtschaft, die einen unkontrollierten Rückgang ihrer Industrieproduktion zulässt,mittelfristig ein stagnierendes Produktivitätswachstum und damit auch ein rückläufiges Reallohnwachstum in Kauf nimmt. Dies wäre in Deutschland nicht anders.
Großbritannien ist das Paradebeispiel für ein Land, das trotz eines großen Dienstleistungssektors mit hochproduktiven Dienstleistungen wie IT, Consulting und Finanzen in einem Teufelskreis aus niedrigem Investitions-, Produktivitäts- und Reallohnwachstum sowie zunehmender Ungleichheit gefangen ist. Dies spiegelt wider, dass diese sogenannten »produktiven« Dienstleistungen mit hohen ausbeuterischen Renten (aus Kapitaleinkommen) einhergehen, die die Wirtschaftstätigkeit in anderen Bereichen hemmen und gleichzeitig die Vermögenspreise in die Höhe treiben. Die britische Wirtschaft ist paradigmatisch für den »dualen« oder permanent »K-förmigen« Wirtschaftstyp, in dem die Einkommenszuwächse den oberen 20 bis 30 Prozent (aber insbesondere den obersten 10 Prozent) zugutekommen, während der Rest angesichts steigender Lebenshaltungskosten stagniert oder schrumpft.
Angesichts dessen ist die Sorglosigkeit im Diskurs über Deindustrialisierung kaum zu rechtfertigen. Ein langfristiger Rückgang des Produktivitäts- und Reallohnwachstums, insbesondere in einer rasch alternden Gesellschaft, würde nicht nur die Mittelschicht weiter schwächen und die wachsende Armut in die Höhe treiben, sondern auch die langfristige Tragfähigkeit der Sozialausgaben infrage stellen. Die Aussage mancher Kommentatoren, wir müssten uns einfach kulturell an den Abstieg in eine Dienstleistungsgesellschaft anpassen, ist kein ernsthafter Lösungsansatz. Aber lässt sich der unkontrollierte Niedergang der Industrie überhaupt noch stoppen?
Nicht die Strompreise sind das Problem
Die am weitesten verbreitete Erklärung für Deutschlands Industriemisere konzentriert sich auf die Strompreise: Höhere Strompreise verteuern die Produktion und somit die Endprodukte, die dann im Export leiden oder in den Profit schneiden. Neue Investitionen in die Ausweitung der Produktionskapazität sind in Anbetracht sinkender Profite nicht zu gewährleisten. Die Kapazitätsauslastung und die Marktanteile deutscher Firmen sinken, und damit auch die Beschäftigung.
Diese Kritik bezieht sich für gewöhnlich sowohl auf die Energiewende, mit Hinblick auf die Auswirkungen erneuerbarer Energien auf den gesamten Energiemix, als auch auf die Energie- und Außenpolitik in Bezug auf Russland und die USA. AfD-Chefin Alice Weidel hält sowohl daran fest, Klimapolitik sei »nichts anderes als ein monströses Deindustrialisierungsprogramm«, als auch an der Kritik der Sanktionspolitik gegen Russland als einem »Wirtschaftskrieg gegen Deutschland«.
Andere, traditionell linke Stimmen scheinen den industriellen Niedergang als Resultat der außenpolitischen Verwicklung Deutschlands in einem zunächst hauptsächlich von den USA unterstützten Krieg in der Ukraine zu sehen und machen die USA hauptverantwortlich für die Sprengung der Nord-Stream-2-Pipeline. Die führenden Gewerkschaften und Betriebsräte haben sich in den letzten Jahren auch rhetorisch hauptsächlich auf Energiepreise fokussiert, ohne sich von einer »gerechten Energiewende« abzuwenden. Seit kurzem erscheinen aber Brüche in diesem Konsens. Einige Gewerkschaften scheinen sich der verbreiteten Kritik zu nähern. »Wir sollen die Unternehmen grün machen. Das können wir nicht, wenn sie tot sind«, äußerte etwa der IGBCE-Chef Michael Vassiliadis.
Diese Aussagen sind zum größten Teil unbegründet. Zunächst wäre eine Rückkehr zu Pipeline-Gas aus Russland nicht unbedingt billiger als Gas aus Katar oder den USA. Zudem belegte eine Strompreisanalyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Januar, dass der durchschnittliche Strompreis bei Neuabschlüssen für Mittelstandsfirmen zwischen 2023 und 2025 so niedrig war wie zuletzt 2016. Das liegt vor allem an gezielten Subventionen durch reduzierte Stromsteuern, Abgaben und Umlagen, deutet aber darauf hin, dass das besonders schwere Einknicken der Industrie in diesem Zeitraum nicht auf die Energiekosten zurückgeführt werden kann.
»Was die Energiewende-Doomer anbelangt, ist China das Gegenargument schlechthin: Ein industrielles Wunder, das mit einem enormen Ausbau der Solar- und Windenergie Hand in Hand gegangen ist.«
Insofern höhere Energiepreise die Industrieproduktion in den Jahren davor beeinträchtigt haben – die Energiekosten von konkurrierenden Industriefirmen im Ausland scheinen in den letzten Jahren gesunken zu sein –, war dies größtenteils auf die umfassenderen Schocks bei Gas und Öl während der Pandemie und des Krieges zurückzuführen. Entscheidend in diesem Zusammenhang waren allerdings nicht die erneuerbaren Energien, sondern die eklatante deutsche und europäische Importabhängigkeit bei fossilen Brennstoffen. Die Implikation ist, wenn überhaupt, dass die Kapazitäten für erneuerbare Energien nicht genug ausgebaut worden sind.
Das Argument, die Energiewendesei schuld, ist zudem eigennützig. Sie entlastet Deutschlands politische und wirtschaftliche Elite von ihrer Verantwortung, die ökonomischen Aussichten des Landes vorsätzlich geschädigt zu haben. Die politische Klasse trägt die kollektive Verantwortung für den enormen Investitionsstau, der sich während der Haushaltskonsolidierung der 2010er Jahre angehäuft hat, obwohl die Zinsen für deutsche Staatsanleihen sehr niedrig oder sogar negativ waren.
Wichtige Infrastrukturprojekte stagnieren, ebenso wie private Investitionen (in Sachanlagen) und die Kapazitätsauslastung, die von der schwachen Binnennachfrage im Kontext anhaltender Bemühungen zum Schuldenabbau abhängen. Die Unternehmensführungen ruhten sich auf ihren Lorbeeren und ihrer erhabenen Stellung in globalen Wertschöpfungsketten aus, anstatt sich an die sich rasch verändernden globalen Märkte anzupassen. Keine Industrie verkörpert diese Arroganz mehr als die Automobilindustrie mit ihrem starren Festhalten am Verbrennungsmotor. Diese Versäumnisse sind ein wichtiger Grund für die Tatsache, dass der Industriesektor in Deutschland stärker gelitten hat als im Rest Europas, sowie für die Wettbewerbsverluste gegenüber den hochinnovativen und hochproduktiven chinesischen Kontrahenten.
Die Konkurrenz mit China
Wo die gängige Erzählung trotz allem einen wunden Punkt trifft, ist die Konkurrenz mit China. Diese ist tatsächlich die Hauptursache für die Arbeitslosigkeit in der Industrie, insbesondere in den letzten zwei Jahren. Chinas Handelsüberschuss ist bis 2025 auf über eine Billion US-Dollar angewachsen, und sein Wachstum korreliert mit dem Rückgang der deutschen Industrieproduktion.
Das explosive Wachstum der Importe chinesischer Kraftfahrzeuge nach Europa zieht den größten Teil der Aufmerksamkeit auf sich, aber dieser Trend setzt sich in den anderen Schlüsselindustrien fort. Chinas Industriegüter können qualitativ mit deutschen Produkten konkurrieren – und sie des Öfteren sogar übertreffen –, sind aber deutlich günstiger. Dies liegt weniger an den Lohnunterschieden und der hocheffizienten Produktion, sondern vielmehr an einem umfangreichen und intensiven Netz von industriepolitischen Subventionen in China sowie an der derzeit extrem schwachen Währung. Beides trägt wesentlich dazu bei, dass chinesische Exporte kostentechnisch unübertreffbar wettbewerbsfähig sind.
Im massiven Handelsungleichgewicht spiegelt allerdings keine geopolitische Kalkulation oder böswillige Absicht sich auf Seiten Chinas wider, sondern vielmehr eine wachsende Abhängigkeit vom Netto-Exportwachstum (das wahrscheinlich über 50 Prozent des Gesamtwachstums im Jahr 2025 ausgemacht hat) und Schwierigkeiten bei der Umwandlung einer momentan stark deflationären und von hoher Jugendarbeitslosigkeit geprägten Binnenwirtschaft in eine von der Haushaltsnachfrage getriebene.
Was die Energiewende-Doomer anbelangt, ist China zudem das Gegenargument schlechthin: das Paradebeispiel für ein industrielles Wunder, das mit einem enormen Ausbau der Solar- und Windenergie Hand in Hand gegangen ist. Das Land installiert jährlich Solarenergie im Ausmaß der Gesamtkapazität ganzer Volkswirtschaften, und tut dies schon seit einem Jahrzehnt. Das zeigt: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Niedergang der Schwerindustrie oder der komplexen Industrieproduktion.
Während die Rechte die schwächelnde Industrie als Vorwand nutzt, um gegen grüne Energiepolitiken zu mobilisieren, sieht Bundeskanzler Friedrich Merz darin offensichtlich eine Chance, seinen erzkonservativen Neoliberalismus umzusetzen: längere Arbeitszeiten, Kürzungen von Sozialleistungen und Senkungen der Einkommensteuer. Aus Sicht der Industrie-Exporte verfolgt er damit einen ruinösen Kostenwettbewerb anstelle dringend benötigter investitionsbasierter Angebots- und Industriepolitik.
Weg vom Atlantizismus
All das deutet darauf hin, dass Deutschlands industrieller Niedergang zwar real, aber zu einem wesentlichen Teil selbst verursacht und deshalb auch umkehrbar ist. Natürlich ist Innenpolitik nicht genug. Eine außenpolitische Neuausrichtung, sowohl gegenüber China als auch den USA, ist dringend erforderlich. Es bedarf einer klaren Abwendung vom Atlantizismus: Dieser hat Europa und damit Deutschland an die US-amerikanische Eskalationspolitik gegenüber China gebunden.
Darüber hinaus erfordert der Wandel einen Bruch mit der neoliberalen Freihandelsideologie der EU: Handelsungleichgewichte haben Konsequenzen und sie beseitigen sich nicht von allein. Im Fall Deutschlands sind auf der europäischen Ebene handelspolitische Schutzmaßnahmen wie Subventionen und nicht-tarifäre Barrieren (zum Beispiel Regelungen, die Staatshilfen an Made-in-EU-Komponentenanteile binden) überfällig. Vor allem aber muss mit China eine neue Wechselkurspolitik ausgehandelt werden, die die stetige Aufwertung des Yuan vorsieht. Die eklatante Exportabhängigkeit Chinas bedeutet, dass Europa seinen Status als einziger großer und noch offener Handelsblock als politischen Hebel nutzen könnte.
Eine solche Neugestaltung der chinesisch-europäischen Beziehungen ist der Grundstein für die Formulierung einer kohärenten Weltinnenpolitik. Zugleich bildet sie, vor allem in Hinblick auf die damit einhergehende Reduzierung der Abhängigkeiten von den USA, die hinreichende Bedingung, um eine ungeordnete Deindustrialisierung und langfristige Umwandlung Deutschlands in eine von eklatanten Ungleichheiten geprägten Dienstleistungsgesellschaft nach anglo-amerikanischem Vorbild zu vermeiden. So wie Panik derzeit noch nicht angebracht ist, sind es Gleichgültigkeit und Fatalismus in Anbetracht dieses Szenarios auch nicht.